
Nach doch fast einer Woche Krafttanken an der Küste hat mich die Großstadt dann seit gestern Abend wieder. Kräfte? Ha, verschollen.
Ich war das ganze Wochenende im guten Glauben geblieben, dass meine SBP Teammitglieder ihre Ausarbeitungen doch vielleicht noch alsbald senden, allerdings trudelten dann die ersten und letzten Schliffe erst gegen 18/19 Uhr ein, als ich schon wieder in Rotterdam war.
Montag, 13 Uhr Deadline.
Gegen 23 Uhr fallen mir die Augen zu. Ich habe noch eine BCG Matrix Analyse vor mir, die ich spontan Chantal (mach dat Mää mal Ei, Grüße an Mum, Dad, Bernhard und Eva) abgenommen habe und ein Layout von 31 Seiten strategischer Planung. Dazu kam dann noch Fehlerkorrektur und andere nebensächliche Späße. No way, braindead.

Also, entweder sich bis um 4 in der Nacht quälen oder ins Bett und um 4 wieder raus. Als notorischer Frühmensch entscheidet man sich dann für die 4-Uhr-Aufsteh-Variante. Fühlt sich gut an, habe bis 7 auch soweit alles durch, um 8 kommt Chantal (mach,.. jajaja) für den Feinschliff vorbei, als mir Word abkratzt und ich die BCG - sorry - Kacke noch einmal neu schreiben darf. Naja, es lebe mein vitales Gedächnis.
Non-Stop Schaffen, um halb 8 fix unter die Dusche, um 10 dann ein erstes, nicht aus Kaffee, Wasser oder Multi bestehendes Frühstück. Um 11 mit Bindemaschine zu Marloes, Drucken, ab in die Uni.

Wir stellen mal wieder fest, dass man TomToms echt in die Tonne kloppen kann und mein innerer Kompass auch im hohen Alter noch funktioniert.
Als ich dann nach der Abgabe endlich wieder daheim bin, schnell mal Bude aufräumen. Herrje, hier war seit Sonntag, Ankunft alles stehn und liegen geblieben; nur die Wäsche hatte ich schnell versorgt. Einkaufen, Ruhe. Uni. Lesen, Lernen. Toll. Hach, aber eigentlich geht's mir verdammt gut dabei.
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