Montag, 30. März 2009

Heimaturlaub beendet

Soderle, mit dem Ende meines
 Heimaturlaubs melde ich mich auch wieder im Blog zurück. Die Reise in die Heimat nach einem 
Monat Exilleben begann in Köln mit einem Blick auf den beleuchteten Dom und endete heute auch wieder in der Domstadt. Mittlerweile sitze ich im
Zug in Richtung Niederrhein. Das kann man schließlich aus fußbaltaktischen Gründen nicht mehr zum eigentlichen Rheinland und somit zur Heimat zählen. Sorry, Frank und Bruno, aber ihr wisst doch selbst: "...und wir schmeißen Stein und Stein,...."
Beim Thema Köln fallen mir gerade im Moment so viele schöne Erinnerungen aus dem letzten Jahr ein, die sich im Laufe der letzten fünf Tage zu Hause wieder verstärkt in mein Gedächtnis gerufen haben.
Leztes Jahr um die Zeit hatte ich gerade die 3 Monate Übungsleiter im Montessori Kinderhaus hinter mich gebracht. Ein Abschied, der damals sehr schmerzte, aber auch eine tolle Zeit an die ich mich regelmäßig und sehr gerne zurückerinnere. Am Donnerstag morgen gehe ich also, nachdem ich endlich von meinem unglaublich angewachsenem Urwald auf dem Haupte befreit wurde meine Kiddis und die Damen im Kiga besuchen. 
Zitat Chefin:"Was machst du denn hier?" - "Ich
 wollte mal fragen, ob's hier noch eine vakante Zivi-Stelle zu besetzten gilt?!" - "Wann fängste an?"
Super schön, einige Wegbegleiter des letzten Jahres wiederzutreffen. Frau Dion Ehlen (ein Griß an die stets zunehmende Blog-Leser-Zahl ;) ), Jutti, Chefin, Mareica, Golnaz, Bruni,... und hoffentlich habe ich jetzt niemanden vergessen. Schade, dass Ruth auf Fortbildung in die
 Wälder Thüringens entsandt wurde. Hatte ich mich doch extra erkundig, ob alle Damen da seien - aber das rechtfertigt auch den nächsten Besuch.
Also herrlich geplaudert und fast wieder voll im Betrieb aufgenommen. Kinder anziehn, betreuen, die richtigen Worte finden, um kleine quirlige Exemplare zu besänftigen und sich in 25 Sekunden anziehen zu lassen, nachdem sie 5 Minuten nur tobten. Noch kurz mit auf den Spielplatz, Smalltalk und dann ab zu Oma zum Uhlesessen.
Nachmittags SBP und weiteren Unikram durchgekloptt; man ist ja nicht nur zum Spaß mit Sack und Pack unterwegs. Abends dann das erste Highlight: Holland-Abend mit Simone und Denise. Es ist mir immernoch nicht ganz möglich, nachzuvollziehen, wie man mit 3 Personen (plus etwas Schützenhilfe von Mone's Muddi und Vaddi) 10 Frikandellen, 10 Kipcorns, 15 Bitterballen, 6 Kaassouflees, Pommes und noch Vla verputzen kann, ohne zu sterben. Immerhin hatten wir alle bis ca. Freitag Mittag ein nettes Sättigungsgefühl - jedoch entgegnete ich diesem mit einem kleinen Fast-Food-Konter-Frühstück bei McDonals mit Jeanette. Donnerstag Abend war einfach nur toll. Man schwelkt in alten Erinnerungen, kominiert das mit den neuesten Stories aus den äußerst an Unterhaltungswert reichen Leben junger Twens, und amüsiert sich hervorragend.
 
Toll, einfach toll.Schlage mir dann noch bis ca. 2 Uhr die Nacht um die Ohren, um Denises Pfadfindervideo zu schnippeln. Vergesse mal wieder vollkommen die Zeit, da ich fasziniert und künstlerisch äußert wertvoll im Arbeitswahn versinke. Bastel alles am Morgen fertig
 zusammen, danach die Muddi auf die Arbeit und dann zum Macces; ich kann dank des tollen T-Mobile Hotspots noch meinen restlichen Kram erledigen bis Jeanette eintrudelt. Sehr lustig, tauschen den neuesten Klatsch und Tratsch aus und analysieren die McDonalds Kundschaft, die so ein- und ausmarschiert.
Danach nach Hause, um zwei zu Denise; Videopremiere. Da mir die Muddi mim Abholen ein wenig in die Quere kommt, muss ich leider den Kaffee mit Jussi auf Samstag verkegen, lasse es mir aber nicht nehmen, noch kurz bei Krufts mit reinzumarschieren, um die Reakitionen zu testen. Wieder nach Rheinbreitbach; heim, essen, anziehen, zu Wein im Hof, strategische Pläne schmieden. Herrlich gelacht und interessante News erfahren. Im Anschluss mit meinem Lieblingszivi aller Zeiten und seiner Schwester nach Unkel zum Abiball. 
Toll viele Abikinis und andere Weggefährten der letzten Jahre wiederzusehen und herrlich zu 
feiern. Leider müssen so manche Dummschwätzer und Schauspieler wieder fies auffallen und meinen irgendwelche Dinge zu präsentieren, die sie in 30 Jahren noch nicht besitzen werden: Klasse, Anstand und Größe. Nun gut, auch solche Vollpfosten 
muss es geben. 
Im Bett lag man dann bei Zimmermanns auch erst wieder gegen 5 Uhr; umso schwerer fiel dann das Aufstehen um halb 10; Fotoshooting. Linz, Bucheneck, Dattenberg. Wieder heim, arbeiten, Uni. Um zwei noch mal fix nach Dattenberg und die Lichtshow für Abends programmieren, danach endlich nach 3 Jahren der langersehnte Kaffee mit Jussi. Herrlich, wie man sich doch noch versteht, wie so eine dicke Freundschaft auch nach jahrelangem "Rumdümpeln" fidel bleibt - vor allem, wenn man sich a) ne ganze Menge aus der letzten Zeit zu erzählen hat und b) noch so viele gemeinsame Erinnerungen aus der Vergangenheit (Jugend kann man ja schlecht sagen), hat, um einen ganzen Nachmittag zu füllen. Schon krass, wie lange man viele Menschen schon kennt und schätzen lernt.
Wieder ab nach Hause, kurzer Uni-Intermezzo, SBP 
Abstimmungen und freudige Nachrichten über die vorraussichtliche OM-Bewertung. Sieht gut aus. 
Am Samstag gab es dann im Hause Zimmermann die heimliche und nachträgliche, halbwegs interne Geburtstagsfeier mit rheinischem Sauerbraten. Die Oldies überraschten mich vollkommen mit ein paar äußert nützlichen und schönen Accessoires für einen Exilrheinländer. Eine Fußmatte mit der Aufschrift "...he ben ich ze Huus" und dem dementsprechenden Kölsch-Stangen-Satz mit dem Kölschen Grundgesetz bedruckt. Sehr geil,... Wird nach Ostern sofort exporetiert.
Samstag Abend dann mit Karina zu Vapiano nach Bonn. Hatten uns auch schon Ewigkeiten nicht mehr gesehn und eine ganze Menge zu erzählen. Habe viele nette Leute aus ihrem Freundeskreis kennengelernt. Gerade die Gespräche über's studieren und die Optionen an die Uni Köln zu gehen, ließen mich wieder ein Jahr zurück denken. Um die Zeit war ich noch mit Biesi und Denise in Holland; bald darauf ging mein Studentenleben in Köln los. Wahnsinnige Zeit. Danach noch kurz nach Honnef auf einen kleinen Cocktail, wo man promt von einer Handvoll einschlägig bekannter Strünzer empfangen wurde. Dann noch auf ein Ründchen nach Dattenber, Lage checken. Schön, Alina, Phillibu und Co. wieder zu sehn. Auch seit Karneval das erste Mal.
Sonntag ausschlafen; Gott sei Dank. Seit Donnerstag waren es dann durchschnittlich nur 4-5 Stündchen pro Nacht gewesen, viel ist das nicht. Am Nachmittag zur Probe, läuft auch soweit top. Mahlert kann kommen. Abends dann mit einer ganzen Deligation Linzer Granaten und einschlägig bekannten neu-zugezogenen Nord-Linzern zu Burger-King. Super Aktion, zurück in Linz geselliges Rumplauzen "auf ein Eis" an der Tankstelle. So was findet man auch nicht in Rotterdam.
Im Anschluss noch auf ein, zwei, drei Kölsch zum
 Großmeister Döner, strategische Planungen vollenden. Dort ereilt mich auch die freudige Botschaft, dass das Meeting heute in Rotterdam gecancelt wurde, was mir eine gewisse Ruhe für den Montag einräumte. So kam ich dann zu einem netten Frühstück, ein paar netten Telefonaten und einem gemütlichen Schwenk durch die Kölner Einkaufslandschaft, nachdem ich mich am Fahrkartenschalter der Bahn mit einer Mitarbeiterin herrlich über die VRR/Übergangsticket-Problematik amüsiert habe. Zitat:"Wenn dir do einer blöd kütt, keine Diskussionen, schick se hier in, ich mach die platt..." Okay, ich werde es anführen ;)
So wandere ich also zunächst noch eine Runde zur Bank und dann die verbleibende Zeit durch Köln. 
Früher, als ich noch regelmäßiger und länger in Köln war, konnte ich solche Touren noch öfter machen; die Begeisterung hat aer keinen Grad abgenommen. Ich finde es absolut faszinieren, einfach die Hohe-Straße bis zur Schildergasse hochzulatschen und dam Ende umzukehren, wieder zum Bahnhof zurückzukehren. Sinn der Sache,... Im Grunde genommen gar keiner, aber man kann herrlich die Leute beobachten. Zwei Dinge fallen mir besonders auf: 
Zum Einen kann ich kein bisschen von Rezession sehen; die Anzahl der Menschen, die an einem Montag Mittag gegen 15.00 über Deutschlands beliebsteste Einkaufsstraße bummeln, erscheint mir auffällig größer als zuvor, zumal auch noch das Ende des Monats naht. Schlimm kann es also nicht stehen, um die Mehrzahl.
Zum anderen aber auch die immer größer anwachsende Diversität. Denn nie zuvor habe ich bei dieser Tour auch gleichzietig so viele Obdachtlose oder sozial schwächer gestellte Menschen gesehen, als heute. Es ist schon erschreckend, wie viele Neureiche ihren Protz durch furchtbare Dinge, wie Lappleder-Sonnenbankbraune Haut oder übertriebener Schmuckpräsenz zeigen müssen und dir im gleichen Moment viele, viele arme Menschen entgegenkommen, die gerade
 froh sind, das Existenzminimum - wenn überhaupt - noch zu überschreiten. Willkommen im Deutschland des 21. Jahrhunderts. Man sollte sich dem ersten Teil des Begriffs der SOZIALEN Marktwirtschaft ab und an noch einmal besinnen. Aber das wäre ja fürchterlich, einmal im Leben gegen den Zeitgeist zu handeln,... N'Abend Wellenreiter, sag wie geht es dir,....
Nun gut, hoffen wir, dass die ganze Krisengeschichte zumindest im Longrun ein gewissen Umdenken mit sich bringt. Hier und da vernimmt man es mittlerweile schon, aber es fehlt noch eine ganze Ecke, bis die Lücken wieder beseitigt sind, und das ist nicht nur Aufgabe der Politiker,... Nein, nein.
So , jetzt habe ich fast die ganze Zugfahrt von Köln bis Mönchengladbach getippt, ihr seid erst einmal auf 736 Seiten wieder informiert,... Ich melde mich aus dem Exil !

Mittwoch, 25. März 2009

Wenn ich su ahn ming Heimat denken,...

...,und dann bin ich mir sicher, wieder zu Hause zu sein,...

Dienstag, 24. März 2009

Freitag, 20. März 2009

Alle Duitsers zijn.......


Rotz am Back, scheiß am Bein, oh wie ist das Leben fein :) Endlich ist es geschafft, die ganze Arbeit der letzten Wochen scheint sich doch soweit gelohnt zu haben. Der Druck fällt ab, Loch, platt. Gestern noch nach zwei letzten krampfhaften Tagen des Lernens die Statistik Klausur geschrieben, lief im Großen und ganzen relativ erfreulich. Man soll jedoch den Tag nicht vor dem Abend loben,.. Also, schön rustig adem haalen ! ;)Nach der Klausur allgemeine Erleichteung, das Licht geht aus, runter von der Bühne. Ein Gefühl der Zufriedenheit und des Glückes. Im Anschluss mit alle Mann zu Marloes und schonmal leicht vorglühen. Ich hatte doch tatsächlich 3 Supermärkte abgeklappert und habe keinen richtigen Sekt ergattert - und leider war bei jedem natürlich auch keine Tapperij am Start, sodass wir im Endeffekt auf leckeren aber wirkungslosen Cidre zurückgreifen mussten.
Mit der ganzen Truppe zum Mexikaner im Oude Haven, herrlich amüsant. Susanne war auch noch dazugekommen, Tamara und Chantal waren noch zum Studytrip Essen - sollten erst zum Partymachen wieder zu uns stoßen. 
Beim Mexikaner wieder unglaublich herrliche Stunden verbracht. Für mich vollkommene Glücksmomente. Zum Einen genoß ich es in vollen Zügen als einziger Deutscher mit fünf Holländern einen herrlichen Abend zu genießen, verdammt gut zu Essen und "gezellig" bei nem Cocktail über Gott und die Welt zu reden und endlich nach einiger Zeit auch nicht mehr ständig auf die Uhr schauen zu müssen. Zum anderen weckte gerade der Mexikaner wunderschöne Erinnerungen in mir. So genoß ich doch vor fast genau drei Jahren bei meinem ersten Marietta Trip das Essen schon sehr; im Dezember war ich mit Scott beim Mexikaner, als wir Lanie das erste Mal trafen. Musste ihm sofort eine SMS schicken und ihm berichten - er fühlte anscheinend das Gleiche. Unbeschreiblich schön,...
Dann nachdem die Mädels vom Studytrip eingekehrt waren gings dann auf in die Stadt um eine geeignete Partylocation ausfindig zu machen. Zunächste landeten wir in einer Kneipe, die vollkommen überteuert war und zugleich auch nicht wirklich Tanzpotential für die Nacht darstellte. Also nebenan in die Skihut... Zunächst war ich ein wenig skeptisch, das Etablissement erinnerte mich leicht an die Hönniger Schmiedgasse, aber, das soll ja nichts schlimmes heißen,.. Es war auch nicht schlimm, sondern super geil, um genau zu sein. Susanne hatte sich leider schon vorher mit den Worten "ich bin weg, wenn ich da jetzt noch mitkomme, dann komm ich nimmer heim, ich muss morgen früh arbeiten" verabschieded, also mit 7 Mann in die Buud.
Sehr geil, wir tanzten uns wirklich den ganzen Stress und die die Arbeit der letzten Wochen von der Seele. Es tat verdammt gut. 
Es war für mich auch mal wieder erstaunlich zu sehen, welchen Nationalstolz und welche Pflege der eigene Sprache die Niederländer doch haben und betreiben. Ich fühlte mich, muss ich ehrlich zugeben schon ein wenig seltsam, als ich jede Menge holländischer Partylieder mitsingen konnte und kurz danach Matthias Reim lief. Dazu kommt noch, dass der DJ und die "Thekentänzer" die ganze Zeit herrliche Witze über Deutsche rissen und ich einfach nur - ich glaube fast zur Verwunderung meiner holländischer Mitstudenten - herrlich darüber Lachen und mitmachen konnte. Man sieht doch wieder, dass wirklich kein Krawall wegen irgendetwas entstehen muss, wenn man sich nur der Kultur ein wenig anpasst und sich in die Lage des anderen versetzt. Wir Deutschen sind schließlich auch nicht viel besser mit unseren scherzhaften Anti-Oranje Kampagnen,.. Nur mit dem Unterschied, dass wir schlecht darüber selbst lachen können, wenn man uns verarscht. Aber warum ? Ich finde da nichts verwerfliches dran,.. Gestern abend hat wieder voll und ganz bewiesen, dass man auch im Suff und im Partyfieber den größten Spaß miteinander haben kann, ohne dass irgendetwas im Krawall ausatet. Und das mitten in Rortterdam,.... 
Zu denken gab mir das noch mehr, als ich mich an den Weg vom Mexikaner in die Stadt erinnerte und wir die große Baustelle rund um das Laurentius-Quartier passierten. Marloes laß nur den Slogan "Hier bongt het nieuwe haart van Rotterdam" (hier schlägt das neue Herz von Rotterdam) vor und meinte,.. "hmmm, schon klar, aber da sind ja überall nur alte Fotos drauf." - Meine Antwort, "tja,.. das soll uns noch einmal eindeutig vor Augen halten, was der letzte große Besuch der Deutschen vor 45 hinterlassen hat"... Es ist schon traurig, regelmäßig mit der Schande der Vergangenheit so konfrontiert zu werden; dies liegt allerdings auch sehr daran, dass ich mich selber häufig von diesen Zeichnungen (die wirklich nur objektiv und zu Dokumentationszwecken angebracht sind) angesprochen fühle. Im Grunde genommen ist auch so eine Partynacht in Rotterdam eine Art "Völkerverständigung", denn wir alle tragen trotz allem, trotz, dass es nicht unsere Schuld und auch nicht die Taten unserer Generation waren, die Verantwortung und den Auftrag in uns, es nie wieder so weit kommen zu lassen. Leider wird dies von nicht allzu vielen Altersgenossen genau so aufgenommen,.. 
Schade eigentlich, denn Holländer sind wirklich Partyanimals. Ich habe schon lange nicht mehr so viel Spaß gehabt. Karneval kann da wirklich gerade so mithalten. Also lag ich dann heute morgen gegen halb 5 glücklich und zufrieden in meiner Heia, nachdem ich meinen Weg nach Hause auf dem Fahrrad an der Maas entlang bestritten habe. Die entsprechenden Fotos gibt es alle in meinem Picasa-Album.

Dienstag, 17. März 2009

Montag, 16. März 2009

Here we go !

Wie heißt es so schön? Die Hoffnung stirbt zu letzt,... An diesem kleinen oder feinen Spruch sollte man tatsächlich in jeder Lebenslage festhalten, denn er enttäuscht dich nie, wenn du auch deinen Teil dazu leisten kannst. Die vorrübergehende Demotivation, die schon in leichte depressive Phasen überglitt, verabschiedete sich heute abend kurz nach dem Veröffentlichen der richtigen Klausur-Antworten schlagartig. Solche einen "Befreiungsschrei" habe ich auch schon länger nicht mehr los gelassen. Das motiviert für Statistik und ermutigt, noch zwei Tage ordentlich zu ackern, um sich am Donnerstag nach getaner Arbeit herrlichst in das Rotterdamer Partyleben zu stürzen.
Zu erwähnen sei hier mal wieder meine kleine Annika, die ein Kerzchen für mich angemacht hat - und es mir schon fast traditions gemäß zusendete. Du siehst, es klappt !Habe dann herrlich mit Daniela geplaudert, mir volles Rohr "It's only love" angeschmissen und mir eine Flasche Gaffel gezischt - das hammer uns verdient.
Herrliche Konversationen mim Döner, eine Statistik-Klausur und zur Krönung des Abends eine zweite Flasche Kölsch mit Sebi in L.A. über Skype genippelt. Hach, Alter,... Ist das geil!
In diesem Sinne, geht es jetzt in die Heia, um 6 rappelt der Wecker, morgen wird ein langer Tag!

Samstag, 14. März 2009

Wigger, immer wigger,...

Ein weiterer langer und arbeitsreicher Tag neigt sich dem Ende zu. Habe heute Abend dann nachdem ich heute nochmal die ganze OM Theorie durchgewälzt habe, drei alte Klausuren bearbeitet und doch immer noch das Gefühl hatte, gar nichts zu wissen, außer alles lecker berechnen zu können, noch eine 16-seitige Theorie-Zusammenfassung geschrieben. Man gönnt sich ja sonst nichts. Bin echt froh, wenn der Montag rum ist, das wird n dickes Ei. Dann nähert sich zwar auch schweren Fußes die Statistik (und vor allem die letzte) Klausur, aber das ist - oh weh, ich trau mich gar nicht das auszusprechen nach all meinen Hassatacken aus der Sek I - endlich wieder Mathe, da kann man was reißen.
Eben herrlich gemütlich und "gezellig" mit Sander gekocht:
Bestand im Grunde genommen nur daraus, dass ich wirklich meine China-Pfanne gekocht habe und er sein AH-Fertigessen in die Mikro schob, wir aber erstaunlicher Weise gleichzeitig fertig waren. Herrlich festgequatscht und nach dem Essen ruck Zuck in die Musikmaterie abgetaucht, haben wir uns köstlich amüsiert. Dann ging natürlich wieder jeder an sein Werk zurück. Ist das nicht schön?
Nun sitze ich hier auf ner halben Arschbacke, schiebe mir noch eine letzte Ladung Vla rein und versuche meinen halb-dehydrierten und vom Kaffee gepushten Körper durch Wasser wieder zu beleben und zu entgiften, während der Herr Klaßmann gepflegt aus L.A. schreibt und mir Bilder schickt, die große Träume und viele, viele Erinnerungen wecken. Immerhin eins hat auch das:
Man weiß wieder, wofür man sich dieses ab und an mal kranke Studium antut. Das ist es wert!

Freitag, 13. März 2009

Zwischeninfo aus dem Lernbunker

Da mir gerade der Zucker ausgeht, ich kein Kleingeld im Haus habe, keine Lust mich zu bewegen und außerdem es mir selbt in Holland zu peinlich ist, 56 Cent mit der Karte zu zahlen, trinke ich jetzt meine letzte Tasse Kaffee bis morgen früh, aaahhhh,....
Jedoch ist dies ein guter Moment, um zwischen zwei Übungsklausuren ein paar Minütchen durchzuatmen und ein paar Frühlingsimpressionen aus Holland zu publizieren. Immerhin sprießen hier schon die ersten Knospen und wär keine Klausur am 
Montag, hätte ich sicherlich heute den ganzen Tag entweder auf meinem Fahrrad gesessen oder mich gepflegt an die sonnige Maas gelegt.
Nunja, geht halt zur Zeit alles nicht so. Weckt aber die altbekannte Vorfreue auf die Zeit "danach"...

Donnerstag, 12. März 2009

Halbzeit

So geht das während der Klausurenphase... Beziehungsweise, nix geht - außer studieren und sich aufregen. Aber beides ist mal mittlerweile irgendwie gewöhnt...Die Klausurenhalbzeit nehme ich jetzt mal als Anlass, um nach dem Aufräumen, Spülen und Bügeln das Lernen um noch 10 Minütchen zu verschieben und meinen Blog noch einmal zu füllen.
Niedecken singt:"...dat wor al ich noch vill älder wor, ess vill passiert zickher..." In der Tat, jedoch war ich noch ein Jährchen jünger, passiert ist trotzdem mal wieder mehr aus ausreichen...
Obwohl ich meinen Geburtstag zum ersten Mal seit 20 Jahren nicht in der Heimat verbingen konnte, hat es mich unglaublich gefreut, wie viele Freund
e und Bekannte an mich gedacht haben. Telefon und Computer standen nicht mehr still, ich kam aus dem Beantworten der Glückwünsche schon gar nicht mehr raus... Tolles Gefühl, wenn man bedenkt, dass man mir noch vor gar nicht so langer Zeit versuchte zu verklickern, dass ich ja gar keine Freunde habe ... Top Aktion ! :D
Also bin ich jetzt seit .. ehhhm, 
genau zwei Wochen hier in Rotterdam - habe den Kopf voll mit lauter tollen Dingen, die ich eigentlich machen möchte, aber noch ca. 8 Tage vor mir hinschieben muss. Die Klausuren gehen nunmal leider vor. Der Businessplan war dieses Mal wesentlich erfolgreicher, wir steigern uns... Studieren, studieren,... aber trotzdem unglaublich viel Spaß dabei. Am Sonntag den ganzen Tag hier bei mir mit Tamara Mikro gelernt, abends lecker zusammen gekocht und gegessen,..,hat anscheinend gefruchtet - immerhin beide Mikro mit 7.1 bestanden...daran wird wahrscheinlich
 Annikas Kerzchen zu Hause auch noch einiges gedreht haben - und natürlich auch alle anderen, die die Däumchen gehalten haben (Mum, Denise, Mone,...neeee, nicht der Gary :D)
Heute dann EBC geschrieben, sollte auch soweit durch sein (danke, Annika :) ) .. schon ein seltsames Gefühl, wenn man für eine dreistündige Uniklausur nicht so wirklich lernen kann, weil es nur Bewerbung und Proposal schreiben ist - zählt ja im Endeffekt auch nur 20% der Gesamtnote - aber bestanden werden muss es ja trotzdem.. Also, so what ?
Gestern herrlich mit Marloes, Tamara und Neels bei mir gelernt...natürlich auch wieder vom Feinsten gegessen,.. Ich werde hier echt noch zur .. ehhhm, nein zum Vater der Kompanie .. aber so muss das sein :)
Die Uhr tickt, noch 2 Klausuren, noch 8 Tage bis der Partymarathon beginnt. Wir scharren schon alle mit den Hufen. Dann wird echt 4 Tage gesoffen, nochmal ne Runde gearbeitet und dann gehts in die Heimat zum
 Abiball und zum Probewochenende.. Herrlich ! Ich kann mich nicht beklagen, auch wenn so manche Nervereien und Lügengeschichten 
mittlerweile so stinken, dass ich sie schon in Rotterdam riechen kann - selbst wenn der Wind nach Osten steht,..aber gut. Selbst ein Wort hier darüber zu verlieren, ist zu viel....
In diesem Sinn werde ich jetzt fein weiter studieren, es warten Factory Layouts und andere fiese Späße auf mich...here we go!