Samstag, 12. Dezember 2009
...mixed, totally mixed
Dienstag, 15. September 2009
Das war dann wohl der Sommer

Donnerstag, 10. September 2009
Zeit?
Samstag, 15. August 2009
Und wieder in Auburn
Soderle, der erste eigentliche Zweck dieser Reise ist erfüllt. Fast alle Überraschungen sind geglückt. Am Donnerstag Mittag von Auburn nach Marietta gedüst, dann kurz neue Klamotten eingepackt und ab ging es wieder on the road um Daniel zu überraschen. Auf dem Weg nach Milledgeville lag zum Glück und gaaaaanz zufällig ein Outlet Shopping Center, sodass ich die erste Einkaufsoffensive schon einmal starten konnte. Hatte mich mit Patrick Doran kurz geschlossen, dass er quasi meinen Informanten spielt und dafür sorgt, dass Daniel da ist, wo er sein sollte, wenn ich an der GCSU eintreffe. So war es dann auch. Ganz zufällig feierte Travis auch noch seinen 21. Geburtstag, sodass wir quasi genau zum richtigen Zeitpunkt dort unten eintrafen und uns in die Reihen der Partypeople mischen
konnten. Überraschung voll und ganz geglückt. Daniel hatte keinen blassen Schimmer, obwohl alle im Nachinein sagen, dass sie jetzt alle Andeutungen und komischen Situationen verstehen. Ende vom Lied war, dass wir alle fürchterlich betrunken gegen drei Uhr ins Bett gefallen sind, aber so viel Spaß an dem Abend hatten, wie ich im Leben nicht erwartet hatte. Am nächsten Morgen dann gegen zehn aus den Federn, duschen, noch ein bisschen Plaudern und dann wieder ab on the road. Fahren wieder nach Macon, um dort Maddie zu überraschen. Haken ist nur, dass sie im Grunde genommen, wie sie Scott am Telefon sagt, keine Zeit hat. Bekommen sie aber dann doch überredet, dass wir uns zum Lunch treffen. Einziger Haken ist, dass sie uns die Fahrtanweisungen aus Marietta kommend durchgibt, wir aber aus einer ganz anderen Richtung kommen. Whatever, nach ein bisschen Verfahren und ein bisschen Glück haben wir's dann doch geschafft und die nächste Überraschung ist vollkommen geglückt. Maddie kann ihren Augen nicht trauen. Die ganze Sache ist auf Video dokumentiert. 

Mittwoch, 12. August 2009
Auburn, Alabama
indergarten arbeiten gegangen, nachdem ich mich zuvor eine Woche mit Denise ans Meer verzogen hatte, um noch einmal zu relaxen. Freitag Abend dann der nächste (Zitat!!!) "U-HU Geburtstag" (Abk. Unter-Hundert), wie eine 50. Geburtstagsparty neuerdings abgekürzt wird. Die Feiernde war niemand weniger als meine Mutter. Dementsprechend den ganzen Freitag oben in Linz in der Grillhütte gewuselt, und dann bis ca. drei Uhr gezaubert. Tolle Feier, hat wirklich viel Spaß gemacht, alte Bekannte wieder zu sehen und es uns allen gut gehen zu lassen.Samstag Morgen dann fix zum Reinemachen und dann ab in Richtung Dornholzhausen via Rheinbrohl City.



Donnerstag, 30. Juli 2009
rush, rush - wo bleibt die Zeit?
So war ich also gut aus den Alpen heimgekehrt, ging es Samstags erst einmal im strömenden Regen gen Eifel, zum Nürburgring. Wir wären ja keine Linzer Strünzer, wenn wir nicht prophylaktisch alles vorbereitet hätten. Zeltplane gespannt, die Rheumadecke ausgepackt und den Grill angeschmissen. Gut, den Damen wurde es dann irgendwann leicht frisch. Also, alles eingepackt und gut gesättigt und leicht angesäuselt nach Hause. Schnell ein Ründchen aus Ohr gehaun, dann zu Bernhard Geyer auf den 50igsten nach Kalenborn.
Mit den Jungs hatte ich ausgemacht, später auch noch in Kathringe einzulaufen, da war Summernightparty. Ohje,...einige Flaschen Sekt später und mächtig Bier im Bauch ging es dann mit irgendeinem Höhentaxi (die Nummer vom Alinka hatte natürlich wieder keiner,...), das Dachdecker aufm Auto stehen hatte gen Heimat. Eintreffen im Bett ca. 5 Uhr. Erfolgreich, Bravo.
Sonntag dann eher gemütlich und ruhig, Mäcces Versprechen eingehalten und dann für ca. 11 Stunden ins Bett. Am nächsten Morgen sollte mich schließlich der tarantelähnliche Hausmeister mit seinem unbändigen Elan erwarten, um die Verschönerung, Erneuerung oder manchmal auch eher des Abriss ähnelder Veränderung unseres Kindergartens voran zu treiben.
So wars auch. Herrliche Woche und nur am Schaffen. Michael und Schorsch und de Ex-Zivi. Haben wirlich gut etwas geschafft, obwohl der Spaß bei allem natürlich auch nicht zu kurz kam.
Mittwoch dann relativ spontan eine Überraschungsparty für unseren Don aus der Taufe gehoben. Ich glaube, damit hatte er so nicht unbedingt gerechnet. Kam aber sehr gut. In altbekannter Mittwochs-Abends-Tradition ein bisschen Bier, ein bisschen Schäääbes und was zum Grillen und viel gute Laune. Schöne Aktion. Video bald online :)
Für Donnerstag stand dann schon wieder eine feucht fröhliche Veranstaltung an. Hatte mich beim Schorsch schon mit den Worten angekündigt: "He, morje fröh ben ich zom Fröhstück bei dir!" - "Watt - ja jood, 6 Uhr?" Gesagt getan. Haken an der Sache war nur, dass ich erst gegen Morgen wirklich zum Schlafen kam, viel zu viel Alkohol im Blut hatte und es mir schon vor dem Abkleben der Fußleisten in gebückter Haltung graute. So hatten wir uns doch mit ein paar Leubsdorfer Musikanten (Patrick, Vanessa and me) und ein paar noch-MGLern (Caro, Mariiiiiissaaaaaa) fürchterlich mit allem auffindbaren und alkoholhaltigen Getränken bematscht, die man sich so vorstellen kann. Ich wiederhole: Erfolgreich, Bravo.
Dementsprechend war der Freitag eher überschaubar, wenn auch der lustigste Arbeitstag meines Lebens.
Samstag und Sonntag dann Probewochenende. Samstags Abends stand ein Abstecher in die Rheinaue an. Bierbörse. Ich war vollkommen überrascht, als die Allerwertesten dort spielten. Ich kannte sie vom Namen, hatte auch schon die ein oder andere Demo gehört, war aber dennoch vollkommen hin und her gerissen, welch gute Musik die Damen und Herren produzierten. Danach noch leicht zum Mäcces und auch eher wieder früh als spät im Betttchen.
Sonntag nach der Probe eine kleine Runde Motorrad gedreht und dann zum Bubenkaffee zum Don. Heim, Bett, noch ein bisschen Arbeiten am Montag und dann ab auf die Maschine und eine Woche Holland mit Denise.
Montag, 27. Juli 2009
Etappe 5: Zugspitze - Linz
Man ist leider durch die wunderschönen Fotografien, die es von diesem Bauwerk gibt (Nebel, andere Seite des Schlosses, als die man von der Straße sieht, Alpen,...) vollkommen voreingenommen und konsequenter Weise irgendwie enttäuscht. Aber, ich bin froh, doch einmal dort gewesen zu sein.
Dann gings an die Gewalttour. 700km bis in die Heimat - kein Problem,..meine Suzi zog mich wieder heil bis ins Rheinland.
Leider erwischte mich zweimal der Regen, einmal zwischen Ulm und Stuttgart ziemlich heftig und dann noch einmal bei Limburg, sodass es auch leicht fies noch dazu wurde,.. Aber die Erinnerungen einer wunderschönen Woche, einem Gefühl der Freiheit und die Vorfreude auf die Heimat tragen dich immer nach Hause.
Endlich wieder in Linz - nach 1707 Kilometern. Schön, wieder zu Hause zu sein - aber ich hätte auch direkt wieder auf die Piste gehen können. Einmal Biker, immer Biker.
Etappe 4: Kreuzlingen - Zugspitze
Donnerstag Vormittag noch einmal mit Amelie getroffen und eine ganze Weile am See gesessen. Wirklich schön, vor allem ist das Wetter vollkommen traumhaft. Umso besser für meine bevorstehende Alpen-Durchquerung. Sogar so schön, dass wir uns beide so was von das Fell weiter verbrennen. Wird wenigstens nicht kalt auf der Kiste.
Dann heißt es erst einmal Abschied nehmen,... Aber ja bekannter Maßen nicht lange...
Los geht es in Richtung St. Gallen, grobe Richtung Österreich. Traumhaft an der Schweiz ist ja wirklich die Tatsache, dass die vielen, zum Teil auch sehr mediterran geprägten, alten Gebäude den zweiten Weltkrieg auf Grund der schweizer Neutralität vollkommen überlebt haben. St. Gallen ist Zürich vom Wesen her sehr ähnlich. Schade, dass es wirklich zeitlich nur zum Durchfahren reicht. Gerne hätte ich mir die Stadt näher angeguckt.
Von da aus immer näher in Richtung Arlbergpass, durch das Appenzeller Tal. Erste richtige Bergkollision. Mache vor der österreichischen Grenze noch eine kurze Rast, um die letzten Franken zu verballern und dann nichts wie ab auf die Transitstrecke. So langsam wird mir bewusst, was mir bevorsteht. Zuvor war ich noch nie in den Alpen; bin nur einmal auf dem Weg nach Rom über die Berge geflogen. Die Dimensionen werden einem jedoch erst dann bewusst, wenn man wirklich davorsteht. Wahnsinn. Das besondere an den unzähligen Passstraßen sind allerdings auch nicht nur die Höhenmeter, die man nach oben und wieder nach unten und retour zurücklegt, sondern auch die Kurvengestaltung, die es für jeden Motorradfahrer einfach nur traumhaft erscheinen lässt.
So heize ich Kilometer um Kilometer der Zugspitze entgegen, Pass um Pass, Staunen um Staunen. Wirklich einzigartig. Ich bin vollkommen fasziniert. Die Eindrücke kann man kaum beschreiben, noch in Bildern festhalten. Zu gern hätte ich mitten auf der Passstraße angehalten um ein Bildchen zu schießen. Aber die bleiben bloß meiner Erinnerung erhalten - da sind sie auch am Besten aufgehoben. Die restlichen Bilder gibt es am Wochenende in meinem Picasa Album- das ist mir bis jetzt auch noch durchgegangen.
Dann gings über den Fernpass nach Hammersbach. Kurz vor der Grenze türmte sich dann doch ein etwas größerer Koloss auf - die Zugspitze. Wow. Kannte ich sie doch bereits aus Bildern oder Magazingen oder den Erzählungen meines alten Herren, so war sie doch noch unglaublich beeindruckender in reality.
Checke im Hotel ein, dann ab nach Grainau, um ein wenig zu speisen. Um mich ein wenig für die Heimtour zu erholen, schwimme ich noch ein paar Bahnen im Pool mit Blick auf die Waxensteine und falle danach fast ins Koma. Beschließe aber vorher noch, ein Stündchen früher loszufahren und noch eine Stipvisite am Schloss Neuschwanstein einzulegen. Ludwig muss man doch mal gesehen haben.
Mittwoch, 15. Juli 2009
Etappe 3: Zürich - Kreuzlingen
Dafür hatte es das Ziel in mehrfacher Hinsicht in sich. Der Bodensee. Ich hatte mir über das Internet eine Pension in Kreuzlingen gebucht, nachdem Amelie mich informiert hatte, dass sie in Lengwil in Urlaub ist. Aus diesem Spontanbesuch war ja im Endeffekt meine ganze Tour erst entstanden.
Frau Duve, die Dame, der die Pension gehört, ist eine gebürtige Saarländerin. Eine sehr nette Frau und eine wunderbare Pension. Schönes Zimmer, ganz modern und für den Preis wirklich perfekt. Komme gegen 12.30 Uhr in Kreuzlingen an und fahre schon um 13.15 Uhr weiter nach Lengwil, um mich mit Amelie zu treffen. Quatschen zunächst ein bisschen mit der Family und fahren dann rüber auf deutsches Staatsgebiet nach Konstanz. Schlendern am Bodenseeufer entlang und bleiben viele Stunden auf einer Bank am See sitzen und quatschen über Gott und die Welt.
Es ist echt super lustig, jetzt mit ihr auf einmal auf Deutsch zu sprechen. Hatte ich sie doch im Dezember im Deutschunterricht an der MHS kennengelernt, so haben wir über Facebook die ganze Zeit immer mal wieder geschrieben. Aber halt auf Englisch. Haben aber auch intern die Abmachung für die Zukunft getroffen: Hier Deutsch; wenn ich drüben bin Englisch. Ist wirklich bekloppt, dass ich mit einer Deutsch-Native die ganze Zeit auf Englisch geschrieben und telefoniert habe. Wir beide beobachten aber die gleichen Phänomene. Wir schmeissen beide die Sprachen durcheinander. Da bin ich ja beruhigt, dass ich nicht der einzige bin.
Gehen noch schön Essen und lachen herrlich zusammen. Echt ein schöner Tag. Die Sonne schien und der Zimmermann hat sich mal wieder die Arme versengt. Naja, besser als schon wieder klitsche nass.
Dann heim in die Pension. Jetzt werde ich mich noch eine Runde in die Badewanne legen und dann nix wie ab ins Bettchen. Und diesmal ganz allein im Zimmer und auf einem komfortablen Doppel(!!!)bett.
Etappe 2: Saarbrücken - Straßburg - Zürich
Gegen acht Uhr mache ich mich schon nach einer erholsamen Nacht und einem guten Frühstück auf den Weg. Zum Glück hat es sich in Saarbrücken über Nacht ausgeregnet und so bleibt der erste Teil der Fahrt ziemlich trocken. Die Straßen sind zwar nass; finde ich aber im Endeffekt ganz gut, denn das bremst. Man hat schon das Gefühl, die Maschine mittlerweile besser zu kennen, sodass man denkt, man könnte etwas mehr wagen. Nene, nur Hööösch.
alte GoogleMaps vorgeschlagen hat, sodass ich irgendwo zwar in der richtigen Richtung aber auf einer anderen Straße in Frankreich lande. Gibt jetzt Schlimmeres, es ist ja alles gut ausgeschildert und die grobe Richtung ist ja auch die richtige.
Super. Dann fahr mal als Jungstudent, der auch gute fünf Jahre kein Wort Französich mehr gesprochen hat da durch die City. Klappt auch irgendwie. Will dann zu den europäischen Gebäuden; blockiert, Polizist. "Parlez vous d'Englais?" (mit Deutsch wollte ich es schon kaum versuchen...) "No!" Dankeschön. Öhhhm,...jaaaaa,..."seulement une photo touristice" - "Oui,..." Puh, alles klar. Die Jungs vom Sicherheitsdienst gucken alle mal ein bisschen blöd, als ich mich mitten auf der Kreuzung querstelle, um ein Bild zu machen. Aber es hat gefunzt.
Dann aber los. Der Mensch hatte was von Serpentinen erzählt. Naja, da denkste als Rheinländer vielleicht an Neustadt-St. Katharinen oder Bruchhausen. Pahhhh. 800 Meter geht's da hoch; aber vom Feinsten. Wunderbare Strecke, ich bin vollkommen begeistert. Auch wenn's anstrengend ist. Oben angekommen entschädigt der Ausblick über das Tal und die angrenzenden Berge. Wirkich fantastisch. Auch wieder ein Kapitel zu "fabelhafte Heimat". Oben dann ein Schild "Schwarzwaldhochstraße" - aber Richtung Baden Baden. Kommt mir irgendwie Spanisch vor. Wie durch ein Wunder stehen aber am Rand vier niederländische Jungs mit ihren Maschinen. Klar, als eingetragener Rotterdamer anjequatscht und alle Infos bekommen. Goede Reis!
gegeben, dass man im Grunde genommen gar keine Autobahnplakette in der Schweiz bräuchte; es sei alles auch gut per Landstraße zu erreichen. Haken an der Sache war nur, dass ich so auch nicht auf den Züricher Ring kam und einmal quer durch die ganze Stadt gurken musste. 17:00 Uhr - Berufsverkehr. Naja, es wär kein Zimmermann, wenn er auch nicht diese Herausforderung annehmen würde. Ein Student hatte mir echt gut den Weg erklärt und dann hatte ich mich das erste Mal kurz vor dem Hauptbahnhof verfranzt. Dort kannte ich mich doch ein wenig aus - dachte ich. Also, Taxistand, erster Taxifahre. Da musscht nur,....blaaaaaa, und dann Tram 7 folgen, gansch einfach. Danke.
war ich's leid. Taxifahrer Nummer zwei. Saubere, eindeutige Erklärung. Gefahren, einmal an der Tanke versichert und endlich da.... Nach 1 1/2 Stunden. Schön ist nur, dass strahlend blauer Himmel ist. Haken: Ich komme triefend in der Herberge an. Ich möchte nicht wissen, was die sich hier alle gedacht haben.Montag, 13. Juli 2009
Etappe 1: Linz - Saarbrücken
Da ist sie also endlich: Die langersehnte Motorradtour in den Süden. Zunächst angepeilt als ein Trip an die französichsche Atlantikküste mit Baguette und Wein, wurde sie durch einige Zufälle doch leicht anders gestaltet. Vor allem kam mir die Idee, in den Süden zu fahren, da Amelie im Sommer irgendwo in Süddeutschland ist und wir uns vorgenommen hatten, uns zu treffen. Also, schnell eine grobe Route entworfen, die das Zimmermann'sche Familienoberhaupt mit noch einigen Ideen ergänzte und ab auf den Bock.Heute Morgen Start in Linz um ca. 10 Uhr. Mit meiner holländischen Renn-Frau-Antje auf der B42 in Richtung Koblenz. Schön am Rhein entlang, das deutsche Eck passiert und dann das Moseltal hinunter. Erster Zwischenstopp in Cochem. Kleiner Imbiss und ein nettes Moutain Dew und dann die Kurven und Schleusen in Richtung Saarbrücken erkunden.

Ich war mal wieder vollkommen hin und weg, welch schöne Fleckchen wir doch in unserer näheren Umgebung haben. War ich doch schon bei meinen Westerwald- oder Eifel-Ausflügen im Auto oft sehr begeistert, ist dieses Motorrad-Gefühl doch noch etwas ganz anderes. Das sind die Ferien, nach denen ich mich lang gesehnt habe. Freiheit, Lebensfreude und einfach nur die weite Ferne des Landes erkunden. Jedesmal fasziniert mich das Gefühl, diese Stille, nur meine Maschine, die Natur und mich. Wow. Da braucht man noch nicht mal im Mittleren Westen der USA zu sein. Das Moseltal reicht mir da definitiv zwischendurch. Das eine schließt das andere ja nicht aus.
Die Fahrt geht gut. Gottseidank spielt das Wetter einigemaßen mit. Könnte ein bisschen sonniger sein, aber ich bin im Endeffekt viel zu froh, dass es nicht regnet. So trudel ich gegen 15 Uhr glücklich und zufrieden in Saarbrücken ein. Die Jugendherberge ist mir von meinen Ziviseminaren vor knapp zwei Jahren noch gut in Erinnerung, hier hat sich nicht viel verändert. Einchecken, Bett beziehen und ab in die City. Shoppe ein bisschen vor mich hin und ergattere eine James Dean Biographie, nachdem ich mal wieder verpennt habe, ein Buch einzupacken. Zum Abendessen gönne ich mir ein Dinner bei Vapiano auf der Terasse. Natürlich fängt es an zu Siffen wie aus Eimer. Ich genieße aber doch das Essen unterm Regenschirm und lese dank des McDonalds nebenan die Online-Nachrichten. Jetzt ist also Steinbrück dran. Mit der Gradlinigkeit dieser Politiker kann einfach niemand mehr umgehen. Da hat jemand Passion und Ehrgeiz und vor allem politische Größe und steckt doch nur ein. Helmut Schmidt erging es 1982 nicht anders, als er durch das konstruktive Mistrauensvotum hinweggefegt wurde. Kein Bisschen später lobte aber jeder seine Verdienste für den nachhaltigen Frieden. Diese Parallele liegt wohl in der gemeinsamen hanseatischen Mentalität der gelegentlichen Schachpartner. Sollen wir das jetzt wieder mit James Dean halten? Berlin Review
Sonntag, 5. Juli 2009
back home
Freitag, 19. Juni 2009
Right back where I started from
Soderle, Rückweg von Troisdorf. Kurzes Impressionen festhalten:
Was wäre ich ohne Musik? Ich wäre ein Wrack ohne meine Freunde. Eine Rockband Probe führt einen wieder da hin zurück, wofür man vor langer Zeit mal angetreten ist.
Christian war vollkommen begeistert, dass wir Travels zum Besten gegeben haben, obwohl ich furchtbar sickig war, dass sich meine Gitarre in der Zwischenzeit wieder verstimmt hatte. Naja, mähste nix.
Im gesamten war der Abend mal wieder feucht fröhlich - was auch nicht anders zu erwarten war; toll plaza war ja unterwegs.
Wenn ich gleich durch meine Heimatstadt nach Hause gelatscht bin, werde ich mir einen guten Whisky nehmen, mein neues Helmut Schmidt Buch zu lesen beginnen und mich der ersten gelungenen Ferienwoche erfreuen.
Zwischenbilanz
Wir halten fest: Eine Woche Ferien. Schneller als gedacht schreitet natürlich die hart erarbeitete freie Zeit wieder vorran und folglich schrumpft die verbleibende Ferienzeit. Aber, was solls? Immerhin liegen noch große Projekte vor uns. Das Wochenende ist mittlerweile gut verdaut und mein Schlafmangel der vergangenen Wochen halbwegs beseitigt. So trifft man nach und nach alle alten Weggefährten und Freunde wieder und freut sich, etwas länger als auf nur ein Tässchen Kaffee zusammen zu sitzen.
Gestern habe ich dann auch endlich nach langen Versprechungen meine Zivi-Wirkungsstätte noch einmal besucht und einen tollen Tag gehabt.
Ende vom Lied: Wenn die Perso keinen Strich durch die Rechnung macht, gehe ich ab Mittwoch wieder als halber Zivi arbeiten. Starke Aktion.
Gerade sitze ich im Zug nach Troisdorf auf dem Weg zur nächsten Spontanaktion mit Großmeister Klassmann. Unser gemeinsamer Gitarrenlehrer Christian veranstaltet heute ein Schülerkonzert. Sebi war spontan der Auffassung, dass Master's (z.T. eher ehemalige) Musterschüler da auch zusammen ne Runde Travels reißen könnnten.
Immerhin ist der legendäre Abend auf dem Barbarossaplatz auch schon wieder ein gutes Jahr her. Damals entstand im vollkommenen Alkoholexzess und vor lauter Gefühlsduseligkeit eine 17 minütige Duo Version von Pat Matheny's "Travels", die bis heute den absoluten Höhepunkt meines gitarristischen Könnens darstellt. Mal sehen, wie es gleich läuft.
Eigentlich wollte ich heute Abend nach Erpel auf die Kirmes, aber die auch eher spontane Einladung zu Sebis Rockband-Probe wandelte meine ohnehin schon wachsende Unlust in eine lustige Vorfreude.
Ich bin echt super glücklich, dass Sebi bei uns eingestiegen ist. So haben wir nicht nur einen fantastischen Gitarristen dazugewonnen, sondern vor allem habe ich endlich wieder mehr und häufiger Kontakt zu einem verdammt guten Freund mit dem ich auch schon die eine oder andere Geschichte erlebt habe und der mich, und ich ihn schon durch so manche Hochs und Tiefs begleitet hat.
Mittwoch Abend mim Don den ganzen Abend auf Tour gewesen und einige Dinge geregelt. Eben mit der Simone ein Eis gegessen, am Dienstag gehts mit Denise und den Rheinbrohler Pfadfindern nach Mainz. Der Film über 20 Jahre Mauerfall hat doch tatsächlich den 2. Platz belegt.
Eine Nachtschicht hat doch manchmal einen Sinn.
Schön, wieder zu Hause zu sein.
Sonntag, 14. Juni 2009
Oooops
Nunja, ich möchte gar keine großen Rechtfertigungen anführen, warum der Blog seit einigen Wochen fast gar nicht mehr angerührt wurde,.... Ich finde viel mehr, dass ich einen besonderen Anlass habe, den Blog wieder neu aufblühen zu lassen: Der Papa hat endlich Ferien. 


Sonntag, 24. Mai 2009
Krafttanken
Westenschouwen fasziniert mich immer wieder. Zum einen habe ich tatsächlich wieder eine gewisse und nicht ganz unerhebliche Motivation, die letzten Wochen des laufenden akademischen Jahres hinter mich zu bringen, zum anderen habe ich aber auch wieder meinen Rhythmus gefunden. Heute morgen, 6 Uhr: wach. Ich war fassungslos und vollkommen begeistert. Kam ich doch die letzten Wochen morgen regelrecht mit dem Arsch nicht aus dem Bett, obwohl ich schon wesentlich früher ins Bett ging, als gewöhnlich, haben mit die paar Tage hier am Meer wohl doch mehr geben können, als erwartet.Man kann es sich wirklich nicht vorstellen, wie viel Ruhe und auch Kraft dieses bescheidene Fleckchen südlich von Rotterdam ausstrahlen. Apropros Strahlen - Die Sonne scheint wohl aus Spanien geflüchtet zu sein - hier ist traumhaftes Wetter. Ich bin natürlich prompt am Freitag nach dem Eintreffen gegen 13 Uhr nach einer schönen Motorradtour im Sönnchen mit meinem Makro-Buch eingepennt. Resultat: Pelz verbrannt - Konsequenz: nette Bräune. So mögen wir das.

Mittwoch, 20. Mai 2009
Endspurt ?
Soderle, auf geht es in den finalen Spurt des akademischen Jahres 08/09. Jetzt muss einfach nur noch so ausklingen, wie es das ganze Jahr über funktioniert hat - dann bin ich glücklich. Zwei Klausuren und unzählige Thesenpapiere oder Business Plan Späße trennen mich noch von meinem endgültigen Sommerglück.Ein wenig Glück und vor allem einen langersehnten Wunsch konnte ich mir letzte Woche selber erfüllen. Seit zwei Jahren bin ich schon dran und jetzt habe ich endlich zugeschlagen. Ich darf endlich eine Suzuki GS500E mein Eigen nennen. Gott sei Dank ist die Motorrad-lose Zeit vorbei und die Straßen und Kurven dieser Welt können sich wieder auf mich freuen. Folglich bin ich dann am Donnerstag spontan mit der Kiste in Richtung Heimat aufgebrochen, wo ich doch eigentlich vorhatte, Freitags morgens mit dem Zug nach Hause zu fahren.

Mittwoch, 6. Mai 2009
Ereignisreiche Woche
Und schon wieder ist die Hälfte der Woche markiert. Kurzdurchgang von letzter Woche: Königinnentag in Rotterdam wegen dem Bekloppten in Apeldoorn abgeblasen - studiert. Wochenende Sonja zu Besuch, ansonsten - studiert. Döner im Block - gearbeitet. 

Montag, 4. Mai 2009
Nationale Herdenking 4 mei
Donnerstag, 30. April 2009
Da tanzen wir in den Mai
Freitag, 24. April 2009
Ab in die Heimat
Montag, 20. April 2009
Die City hat mich zurück

Nach doch fast einer Woche Krafttanken an der Küste hat mich die Großstadt dann seit gestern Abend wieder. Kräfte? Ha, verschollen.


Donnerstag, 9. April 2009
Kolumne?!
Early morning, when I wake up, I look like Kiss, but without the makeup,...
Frisch und fröhlich, gut gelaunt und Erholungsbedurftig startet das rheinische Exilei in den allzu kurzen Springbreak. Leider haben wir auch über Ostern im Grunde genommen nur die eigentlichen Feiertage frei; besonders lustig: die habe ich offiziell nach Stundenplan eh frei. Tja, life sucks.
Gestern mal wieder drei Stunden Mammut Makro Session - erinnert mich ein bisschen an die midterm Hauptfächer in Köln, das war auch immer übel. Da laberte allerdings doch der ganze Hörsaal, sodass man auch gemütlich anderen Tätigkeiten nachkommen konnte, bis Onkel Herzig mal wieder irgendwelche seltsamen Fragen in den Raum stellte, die wir alle bis 5 Tage vor der Klausur immer noch nicht beantworten konnten. Ihm sei aber herzlich gedankt - immerhin erleichtert seine wundebare Vorlesung und Simones brillante Übung mir das Leben sehe in Finance and Accounting. Auch Papa K.W. Büchel und sein dickes blaues Buchungsbuch schenkte mir der Himmel!
Gestern mal wieder USA Tag; wie schon so oft in letzter Zeit. Die Linzer Austauschschüler waren wieder auf den Weg nach Hause und ich bekam Jerid endlich mal wieder im Facebook an die Strippe. Springbreak verschafft allen ein wenig Zeit da drüben, für mich absolut Super, um auch mit den m-town people nochmal Kontakt zu haben bzw. Intensiveren als sonst. Schreibe fast den ganzen Nachmittag mit Addison und Amelie, zwei Marietta Kids, vor denen ich im Winter meine improvisierte Geschistunde zur DDR gehalten hatte. Lustig, wie anders doch die Teenies von heute im Vergleich zu den Teenies sind, die wir vor 4 bzw.
3 Jahren kennenlernten. Scheint also nicht nur eine deutsche oder europäische Entwicklung zu sein, dieses früher, schneller, höher, weiter.
Auch mit Scott kann ich nach Ewigkeiten endlich mal wieder kurz schreiben.
Nun sitze ich just im Moment im Zug zum Amsterdamer Flughafen, um michael silva abzuholen. Toll, wie die Welt zusammen wächst. Er ist auch auf die Marietta High gegangen und studiert jetzt in Budapest - auch International Business. Seine Tante wohnt in A'dam, und er fährt noch einen Freund in Brüssel besuchen. Hab ihm dann flux NS Highspeed Tickets besorgt und wir werden uns heute einen netten Tag in Rotterdam machen. Soooo excited.
Heute Abend geht es dann ab nach Zeeland, mal raus, die Seele ein bisschen baumeln lassen. Aber groß Ruhe ist nicht, für nächste Woche stehen schon wieder 2 deadlines an - dat künnen mer och, dat kriejen mer hin ;) Nur das beste aus der ferne.
Dienstag, 7. April 2009
...the road leads back to you...
Samstag, 4. April 2009
Warum ist es am Rhein so schön...?








